Nie wieder Besatzung! Keine Lehre aus der deutschen Geschichte? Mit Tatjana Tönsmeyer
In der Hochphase der NS-Besatzung mussten 230 Millionen Menschen zwischen Norwegen und Griechenland, Frankreich und der Sowjetunion unter deutscher Besatzungsherrschaft leben.
Der Alltag der Besetzten war geprägt von Gewalt, Unsicherheit und Willkür. Menschen wurden gedemütigt, verfolgt, überwacht und entrechtet. Der Staat, der eigentlich für sie zuständig war, wurde von der bewaffneten deutschen Besatzungsmacht ersetzt. Was bedeutete das für die Möglichkeiten, zu überleben? Welche Unterschiede gab es in der Ausübung der NS-Besatzung zwischen West- und Osteuropa? Warum ist „Nie wieder Besatzung“ kein zentraler Leitsatz der deutschen Erinnerungskultur? Und was bedeutet das für die aktuelle Diskussion über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine?
Darüber sprechen wir mit der Historikerin Tatjana Tönsmeyer.
Moderation: Gabriele Woidelko
Weiterführende Informationen zu dieser Folge:
Studie von Tatjana Tönsmeyer über deutsche Besatzung im 2. Weltkrieg
Digitale und multinationale Quellensammlung zum Thema NS-Besatzungsherrschaft
„Traces“, ein ukrainischer Dokumentarfilm, der den Publikumspreis bei der Berlinale 2026 erhalten hat.
Aktuelle Deutschlandfunk-Dokumentation über russisch besetzte Gebiete der Ukraine
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